Home » laufen-in-duesseldorf » Trainingsgrundlagen für Leichtathleten

Trainingsgrundlagen für Leichtathleten

Jede Sportart verfügt über spezielle Trainingsmethoden. Die Leichtathletik besteht aus vielfältigen Disziplinen, bei denen unterschiedliche Trainingsarten angewendet werden.

ABC-Übungen

Für jeden Leichtathleten sind die sogenannten ABC-Übungen wichtig. Diese Übungen dienen nicht nur als Aufwärmtraining, sondern verbessern auch Bewegungsabläufe sowie die Bewegungskoordination. Die Übungen sind dabei auf die jeweilige zu trainierende Disziplin in der Leichtathletik abgestimmt. Sie werden in Gehübungen, Lauf, Sprung- und Sprintübungen eingeteilt.

Alle Übungen verbessern die Beherrschung der einzelnen Bewegungsabläufe und tragen zu einer Steigerung der Kondition und der Kraft bei. Darüber hinaus haben sie auch kognitive und psychische Einflüsse auf den Körper.

Sprint-, Hürdensprint- und Sprungübungen

Bei diesen Übungen stehen vor allem der richtige Fußansatz sowie die geeignete Beugung der Kniegelenke im Vordergrund. Auch die Körperhaltung, die für die Ausübung der einzelnen Bewegungen erforderlich ist, wird dabei trainiert.

Geh-ABC

Hierbei werden verschiedene Gangübungen durchgeführt. Dazu gehören der Gang auf den Zehenspitzen, auf den Fußballen, auf den Fersen sowie auf dem Außen- und Innenrist des Fußes. Auch der sogenannte Storchengang und das seitliche Überkreuzgehen zählen zu diesen Übungen.

Funktionsgymnastik

In den letzten Jahren hat sich auch die Funktionsgymnastik im Bereich der Leichtathletik durchgesetzt. Die Funktionsgymnastik berücksichtigt Erkenntnisse aus der Anatomie, der Körperphysiologie, der Biomechanik und der Trainingswissenschaft. Letztere ist auch ein Teil der Sportwissenschaften. Bei dieser Form der Gymnastik werden spezielle Muskelpartien trainiert und auch der Gleichgewichtssinn verbessert. Die Funktionsgymnastik besteht in erster Linie aus Bewegungs- und Dehnungsübungen sowie aus Kraftübungen. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die richtige Körperhaltung in Bezug auf die Wirbelsäule gelegt und auch die Stellung der Gelenke wird kontrolliert. Zudem beinhaltet die Funktionsgymnastik auch spezielle Atemübungen. Diese ermöglichen es dem Athleten, bei der Ausführung der sportlichen Bewegungen den Körper möglichst effizient mit Sauerstoff zu versorgen.

Diese Trainingsmethoden zählen zu den Grundlagen, die jeder Leichtathlet beherrschen muss, um sportliche Höchstleistungen zu erzielen und möglichst verletzungsfrei zu bleiben.